Herstelbemiddeling
Ein Mediator ist ...
Der Begriff „psychosozial“ bezeichnet häufig das Verhältnis zwischen den mentalen und emotionalen Fähigkeiten einer Person und den verschiedenen äußeren sozialen Einflüssen, die auf sie einwirken. Idealerweise sollte zwischen beiden ein Gleichgewicht bestehen.

Restaurative Mediation

Wiedergutmachungsmediation: Unterstützung für Täter und Opfer in Konflikten, bei Schäden und im Wiederaufbau.

Wenn ein Konflikt eskaliert, verlieren die Beteiligten oft den Kontakt zueinander. Wut, Schuldgefühle, Scham oder Ohnmachtsgefühle machen sich breit. Manchmal wird sogar ein Strafverfahren eingeleitet. Doch jeder, der schon einmal in einen Rechtsstreit verwickelt war, weiß, dass ein Urteil selten echten Frieden bringt.
Was die Menschen in der Regel suchen, ist etwas anderes: Verständnis, Anerkennung, Wiedergutmachung und die Möglichkeit, nach vorn zu blicken.

Genau darauf konzentriert sich die restaurative Mediation bzw. Wiedergutmachungsmediation.

Im deutschen Strafrecht gibt es dafür sogar eine gesetzliche Regelung, den „Täter-Opfer-Ausgleich (TOA)“: eine Form der Mediation zwischen Täter und Opfer, bei der die Wiedergutmachung wichtiger ist als die Bestrafung. Die Erfahrung zeigt, dass dies oft effektiver ist als ein Gerichtsverfahren allein.

Derselbe restaurative Ansatz bildet auch die Grundlage der Unterstützung von PSYCHOMARKER Consulting. Unter der Leitung von Frau José Daemen - Mediatorin, Coach, Beraterin, Trainer und LVV-Register Vertrauensperson - liegt der Fokus nicht auf dem Konflikt selbst, sondern auf der Wiederherstellung von Vertrauen und einer neuen Perspektive.
Was genau bedeutet restaurative Mediation?
Restaurative Mediation oder Wiedergutmachungsmediation ist für Situationen gedacht, in denen:
  • jemand Schaden verursacht hat und die Verantwortung dafür übernehmen möchte
  • sich jemand verletzt oder benachteiligt fühlt und gehört werden möchte
  • die Kommunikation vollständig zum Erliegen gekommen ist
  • ein Konflikt droht, rechtlich oder emotional zu eskalieren
  • die Parteien lieber gemeinsam eine Lösung finden möchten, anstatt gegeneinander anzutreten

Statt Verfahren und Positionen schafft sie Raum für Gespräche. Wir konzentrieren uns darauf, was wirklich nötig ist, um den Konflikt zu lösen: Entschuldigungen, Erklärungen, Anerkennung, praktische Vereinbarungen oder finanzielle Entschädigung.

Dieser Prozess erfordert Sicherheit, Struktur und Neutralität. Genau hier liegt die Rolle des professionellen Beraters.
Was kann ich für einen Täter oder Verdächtigen tun?
Für jemanden, der Schaden verursacht hat, spielen Schuldgefühle, Scham und Unsicherheit über die Folgen oft eine Rolle. Gleichzeitig besteht möglicherweise der Wunsch, Wiedergutmachung zu leisten. Beratung hilft ihnen, Verantwortung zu übernehmen, ohne sich weiter in der Situation zu verstricken.

Ich unterstütze:
  • die Situation zu strukturieren
  • Gespräche vorzubereiten
  • Verantwortung und Absichten zu formulieren
  • realistische Wiedergutmachungsvereinbarungen zu treffen
  • und eine weitere Eskalation zu verhindern

Dies schafft Raum, aktiv zur Genesung beizutragen, anstatt passiv auf ein Verfahren zu warten.
Was kann ich für Betroffene tun?
Für Betroffene ist Anerkennung oft wichtiger als ein formelles Urteil. Viele Menschen möchten vor allem ihre Geschichte erzählen können, ernst genommen werden und wissen, dass es nicht wieder vorkommt.
Als Beraterin, Mediatorin und Vertrauensperson biete ich:
  • ein sicheres, vertrauliches Umfeld
  • emotionale Unterstützung und Begleitung
  • Unterstützung bei der Formulierung von Bedürfnissen
  • und Begleitung während der Mediationssitzungen

Das Opfer behält stets die Kontrolle. Nichts geschieht ohne seine Zustimmung.
Die Stärke eines integrierten Ansatzes
Das Besondere an der Unterstützung von PSYCHOMARKER Consulting ist die Integration der Wiedergutmachungsmediation (also die restaurative Mediation) mit anderen Unterstützungsformen.
Bei Bedarf kann die Mediation mit Coaching, Beratung oder Training kombiniert werden. Manchmal ist eine emotionale Verarbeitung notwendig, bevor ein Gespräch möglich ist. Manchmal erfordert ein Konflikt Teamcoaching oder präventive Schulungen.

Dieser integrierte Ansatz ermöglicht eine individuelle Vorgehensweise.
Der Fokus liegt nicht auf der Methode, sondern auf dem Individuum.
Für wen ist dieser Ansatz geeignet?
Restaurative Mediation kann generell hilfreich sein bei:
  • Konflikten am Arbeitsplatz
  • Grenzüberschreitendem Verhalten
  • Integritätsfragen
  • Problemen in der Zusammenarbeit
  • persönlichen Konflikten
  • oder Situationen mit strafrechtlichem Bezug (dem „echten“ Straftäter).

Sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen können von diesem Ansatz profitieren.
Sind Sie unsicher, ob eine Mediation zur Konfliktlösung in Ihrer Situation angebracht ist? Ein erstes Kennenlerngespräch kann oft Klarheit schaffen. Kontaktieren Sie PSYCHOMARKER Consulting für eine individuelle Beratung.
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